Freitag, 26. Januar 2007

Die Jagd

Mit etwas Mühe konnte ich meine Kameraden dazu überreden, doch mit mir auf die Pirsch zu gehen - das Jagdfieber hatte mich gepackt. Und so traf ich auch am Lager meines alten Freundes Hemet ein, um mich seinen Herausforderungen zu stellen: Die Jagd auf eine kapitalen Bock, einen uralten Clefthoof und einen gefährlichen und überdimensionalen Bussard, der wohl schon des einen oder anderen Abenteurers Leben gefordert haben mochte.

Doch es waren einfache Prüfungen für einen erfahrenen Jäger wie mich, unschätzbar war jedoch die Hilfe meines guten Freundes, dank ihm konnten wir uns dem scheuen Wild sicher nähren.

Die größte Prüfung jedoch war die Jagd auf einen monströsen Elekk. Es kostete uns mehrere Stunden Fährtenlesen, bis wir das Tier aufspürten. Gefährlicher erschien der Angriff, aber wir wagten es dennoch. Ich erinnere mich nur an wütendes Getröte und einmal schien mein Kamerad unter den Füssen verschwunden, doch er tauchte mit sicherer Gewandheit wieder auf. Schliesslich lag das Untier zu unseren Füssen, und selbstzufrieden kümmerten wir uns um den Kadaver...

Jedenfalls hatte dieser Ausflug auch sein gutes, unsere Nahrungsvorräte für die nächsten Tage schienen gesichert, vor allem da wir vorhatten, die kargen Berge des Schergrats aufzusuchen,
wo Nahrung sicher dünn gesät sein würde.

Auf unserem Weg zurück nach Telaar kamen wir noch an einem
lustigen Goblin vorbei, der vergeblich versuchte,
mit einem Trampolin ein Nest zu erreichen. Gut gelaunt versuchten wir, ihm zu helfen und für ihn das Ei aus dem Nest zu holen. Nach mehreren Versuchen und blauen Flecken gelang uns das schliesslich auch.... doch hatte das Nest auch einen Eigentümer, mit dem wir schnell unangenehme Bekanntschaft machten. Doch das schreckte uns nicht, und auch diese kleine Herausforderung bewältigten wir.

Totmüde fielen wir wieder in unser Bett im gemütlichen Gasthaus von Telaar, mit dem Wissen, das wir morgen früh in den gefürchteten Schergrat aufbrechen würden...

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